München · Bayern

AML-Compliance-Software für Verpflichtete in München

München verbindet einen der teuersten Immobilienmärkte Europas mit einer dichten Landschaft aus Steuerberatungen, Wirtschaftskanzleien und einem starken Mittelstand samt Luxusgüter- und Kunsthandel. Für alle diese Verpflichteten gilt heute das GwG — und ab dem 10. Juli 2027 die EU-Geldwäscheverordnung. CompliDesk macht daraus einen geführten Arbeitsablauf statt einer Ordnersammlung.

Vor Ort in München

Geldwäscheprävention im Münchner Alltag

Hohe Kaufpreise bedeuten hohe Wachsamkeit: Bei Münchner Immobilientransaktionen sind die Identifizierung der Vertragsparteien, der Blick ins Transparenzregister und das Barzahlungsverbot des § 16a GwG tägliche Praxis. Notare kontrollieren die Einhaltung; Makler tragen eigene Sorgfaltspflichten.

Der Münchner Handel mit Uhren, Schmuck und Kunst fällt unter die Güterhändler-Regeln — bei Edelmetallen greifen die Sorgfaltspflichten schon ab 2.000 € Bargeld, im Kunsthandel ab 10.000 € unabhängig von der Zahlungsart. Ab 2027 kommt die EU-weite Bargeldobergrenze von 10.000 € hinzu.

Die Aufsicht über den bayerischen Nichtfinanzsektor liegt bei den nach Landesrecht bestimmten Behörden (in Bayern bei den Regierungen); Steuerberater beaufsichtigt die Steuerberaterkammer München, Rechtsanwälte die Rechtsanwaltskammer München.

Nicht sicher, ob Ihr Unternehmen Verpflichteter nach § 2 GwG ist? Machen Sie den Kurz-Check →

Für wen

Verpflichtete in München, für die wir gebaut sind

Das GwG nennt sie „Verpflichtete" (§ 2 Abs. 1 GwG), die AMLR „obliged entities". Wie auch immer das Etikett lautet: Steht Ihr Unternehmen in München auf dieser Liste, gilt ab dem 10. Juli 2027 das neue Regelwerk unmittelbar für Sie.

Steuerberater & Wirtschaftsprüfer

Ohne Katalogeinschränkung verpflichtet (§ 2 Abs. 1 Nr. 12 GwG) — Aufsicht: Steuerberaterkammer München.

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Rechtsanwälte & Notare

Verpflichtet bei Kataloggeschäften — Immobilien, Unternehmenskäufe, Vermögensverwaltung.

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Immobilienmakler

Einer der teuersten Märkte des Landes — Identifizierung und Transparenzregister-Blick gehören zum Standard.

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Güterhändler & Kunsthandel

Uhren, Schmuck, Kunst: Schwellen ab 2.000 € (Edelmetalle) bzw. 10.000 €.

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Treuhand- & Gesellschaftsdienstleister

Gründungs- und Treuhandservices sind Verpflichtete (§ 2 Abs. 1 Nr. 13 GwG).

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10. Juli 2027

Was die AMLR für ein Unternehmen in München ändert

Die Verordnung (EU) 2024/1624 gilt unmittelbar in der gesamten EU — dieselben Regeln in München wie in jedem anderen Mitgliedstaat. Bis dahin gilt das Geldwäschegesetz weiter. Die wichtigsten Änderungen:

01

CDD-Schwelle sinkt auf 10.000 €

Sorgfaltspflichten bei gelegentlichen Transaktionen greifen künftig ab 10.000 € — statt 15.000 € nach dem heutigen GwG (Art. 19 Abs. 1 AMLR).

02

3.000-€-Schwelle für Bargeld

Gelegentliche Bargeldtransaktionen ab 3.000 € lösen künftig Sorgfaltspflichten aus (Art. 19 Abs. 4 AMLR) — überall dort, wo Kunden noch bar zahlen.

03

EU-weite Bargeldobergrenze von 10.000 €

Deutschland kennt heute keine allgemeine Bargeldobergrenze. Ab dem 10. Juli 2027 gilt ein unmittelbar anwendbares EU-weites Verbot gewerblicher Barzahlungen über 10.000 € (Art. 80 AMLR) — eine echte Neuerung.

04

„25 % oder mehr": neue BO-Definition

Aus „mehr als 25 %" (§ 3 GwG) wird „25 % oder mehr" — wer exakt 25 % hält, wird erstmals wirtschaftlich Berechtigter. Die Transparenzregister-Pflichten bleiben, einschließlich der unverzüglichen Unstimmigkeitsmeldung nach § 23a GwG.

05

Vorgegebene Compliance-Rollen

Die AMLR verlangt einen Compliance-Manager auf Leitungsebene (Art. 11 Abs. 1) und einen Compliance-Officer (Art. 11 Abs. 2) — an die Stelle des heutigen Geldwäschebeauftragten-Modells. Wo Größe und Risiko es rechtfertigen, kann eine Person beide Rollen übernehmen (Art. 11 Abs. 7).

06

Eine Meldung, eine Behörde

Verdachtsmeldungen (§ 43 GwG) gehen weiterhin elektronisch über goAML Web an die FIU (Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen) — keine Doppelmeldung. Die goAML-Registrierung ist seit dem 1. Januar 2024 für alle Verpflichteten Pflicht; die GwGMeldV standardisiert seit dem 1. März 2026 die strukturierte Übermittlung.

Mehr Details finden Sie auf unserer Seite zur EU-Geldwäscheverordnung.

Kein Vor-Ort-Termin nötig

Alles läuft online — wo in Bayern Sie auch sitzen

Wir sagen es Ihnen offen: CompliDesk hat kein Büro in Ihrer Straße — und braucht auch keins. Es ist Cloud-Software, in der EU gehostet (AWS eu-west-1, Dublin). Ein Unternehmen in München nimmt Mandanten auf, prüft sie und bereitet seine Unterlagen vollständig online vor.

Mandanten vom Schreibtisch aus aufnehmen

Sie senden einen sicheren Onboarding-Link; die Identitätsprüfung (KYC und KYB) läuft online über Didit. Keine Papiermappen, kein Vor-Ort-Termin.

Screening und Monitoring von überall

Sanktions- und PEP-Screening gegen EU-, UN- und PEP-Datensätze über OpenSanctions läuft im Browser — beim Onboarding und laufend danach.

Unterlagen online vorbereiten

Risikoanalyse (§ 5 GwG), interne Sicherungsmaßnahmen und Ihr Richtlinien-Paket entstehen in der Plattform — mit Prüfpfad und Aufbewahrung nach § 8 GwG (fünf Jahre).

Demos per Videoanruf

Jede Demo ist ein Videoanruf zu einer Zeit, die in Ihren Kanzlei- oder Geschäftsalltag passt — vereinbaren Sie einen Termin und sehen Sie die Plattform auf Ihrem eigenen Bildschirm.

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AMLR-bereit werden

Machen Sie Ihr Unternehmen in München fit vor dem 10. Juli 2027

Sehen Sie, wie CompliDesk Risikoanalyse, Kundensorgfaltspflichten, Transparenzregister-Abgleich und Verdachtsmeldungs-Unterlagen abbildet — oder sichern Sie sich kostenlosen Frühzugang über die Warteliste. Die Preise beginnen bei 19 € pro Monat zzgl. USt.

Allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung. Diese Seite informiert allgemein über das Geldwäschegesetz (GwG) und die EU-Geldwäscheverordnung (Verordnung (EU) 2024/1624); sie ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Compliance-Beratung. Prüfen Sie Primärquellen (EUR-Lex, AMLA, Ihre Aufsichtsbehörde) und holen Sie qualifizierten Rat ein, bevor Sie handeln.